Liebe (werdende) Eltern,

erwartet eine Frau ihr erstes Baby ist das für die meisten werdenden Mamas (Eltern) eine spannende und aufregende Angelegenheit. Schließlich verändert sich das Leben in den meisten Fällen ziemlich deutlich und es entstehen eine Menge Fragen.

Kontaktiert vorzugsweise schon vor der Geburt eine stillkompetente Hebamme oder eine ausgebildete Stillberaterin.

Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass sich die wenigsten Mamas schon während der Schwangerschaft intensiv Gedanken um das Stillen machen. Dabei würde es einigen anfänglichen Schwierigkeiten vorbeugen können, wenn sich werdende Mamas schon vor der Geburt intensiv mit diesem Thema vertraut machen. Kontaktiert vorzugsweise schon vor der Geburt eine stillkompetente Hebamme oder eine ausgebildete Stillberaterin.
Schon während der Schwangerschaft werden vermehrt Milchdrüsen gebildet, um die Brust für die spätere Milchbildung vorzubereiten. Manchmal produziert eine schwangere Frau schon Wochen vor der Geburt etwas Vormilch. Das hat aber auf den späteren Stillerfolg nur wenig Auswirkung.
Auch bringt es nichts die Brustwarzen auf irgendeine Art und Weise vorzubereiten bzw. abzuhärten.

Zusätzlich ist es wichtig, dass das Hormon Prolaktin für die Milchbildung in großen Mengen produziert wird. Das passiert dann, wenn Ihr Euer Baby regelmäßig und oft an euer Brust saugen lasst. Am besten nach Bedarf […]

Kurze Zeit nachdem Euer Baby geboren ist, liebe (werdende) Mamas, löst sich in der Regel auch die Plazenta und damit wird der Prozess der Milchbildung in Gang gesetzt. Zusätzlich ist es wichtig, dass das Hormon Prolaktin für die Milchbildung in großen Mengen produziert wird. Das passiert dann, wenn Ihr Euer Baby regelmäßig und oft an euer Brust saugen lasst. Am besten nach Bedarf und bei den frühen Stillzeichen. Damit die Milch auch fließt, benötigt euer Körper Oxytocin. Es wird auch das Liebeshormon genannt und vor allem bei Körperkontakt produziert. Liebe (werdende) Mamas, genießt Euer Wochenbett ohne schlechtes Gewissen in vollen Zügen und kuschelt was das Zeug hält, um ausreichend Oxytocin produzieren zu können.

„Die Babys saugen an der Brust und nicht an der Brustwarze.“

Außerdem möchte ich nicht unerwähnt lassen, wie wichtig das korrekte Anlegen für Euren Stillerfolg ist. Es hilft vor allem wunden Brustwarzen vorzubeugen aber auch dabei, dass die optimale Milchmenge gebildet werden kann. Bitte sorgt dafür, dass Ihr immer bequem sitzt um Verspannungen vorzubeugen, Euer Baby muss nah mit dem Bauch zu Eurem Körper gedreht sein, die Nasenspitze auf Höhe der Brustwarze. Dabei muss der Mund Eures kleinen Schatzes sehr weit geöffnet sein. Bedenkt: „Die Babys saugen an der Brust und nicht an der Brustwarze.“ Deshalb solltet ihr immer darauf achten, dass euer Kleines die Brust inklusive Vorhof im Mund hat. Versucht außerdem auf künstliche Sauger wie Flasche aber auch den Schnuller, so gut es geht, zu verzichten.
Bitte nehmt Schmerzen niemals einfach hin (nicht zu verwechseln mit dem leichten anfänglichen Ansaugschmerz) und wendet euch im Zweifel an Eure stillkompetente Hebamme oder an eine zertifizierte Stillberaterin in eurer Nähe.
Ich wünsche euch von Herzen eine wundervolle Stillzeit!

Eure Franziska

 

Franziska ist 32, verheiratet, Mutter zweier Kinder und ausgebildete Stillberaterin der AFS. Wer mag, kann sie per Mail kontaktieren.
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